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Oberschenkel-Fettabsaugung

Eine Liposuktion (Fettabsaugung) ist ein operativer Eingriff der ästhetisch-chirurgischen Medizin, bei dem das subkutane Fettgewebe (Unterhautfettgewebe) durch Vakuum mithilfe einer Aspirationskanüle entfernt bzw. abgesaugt wird.

Die Liposuktion im Bereich der Oberschenkel dient der Ausformung einer unschönen Oberschenkelkontur, die durch Fettdepots sowohl an der Oberschenkelaußenseite als auch Oberschenkelinnenseite entsteht.

An den Oberschenkelinnenseiten bietet sich aufgrund der häufig vorhandenen Hautüberschüsse ein kombinierter Eingriff aus Oberschenkelstraffung und Liposuktion an.

Vor der Operation

Vor einer Fettabsaugung sollten Sie für die Dauer von etwa vierzehn Tagen weder Aspirin noch Schlafmittel oder Alkohol zu sich nehmen. Sowohl Aspirin als auch andere Schmerzmittel verzögern die Blutgerinnung und können zu unerwünschten Blutungen führen.

Raucher sollten ihren Nikotinkonsum bereits vier Wochen vor dem Eingriff stark einschränken, um die Wundheilung nicht zu gefährden

Ablauf der Operation

Die Liposuction erfolgt bei kleineren Eingriffen unter Lokalanästhesie, im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose. Meist ist die Operation ambulant möglich. Sie sollten sich aber eine Mitfahrgelegenheit besorgen.

Bevor mit dem Eingriff begonnen wird, wird genau angezeichnet, was abgesaugt und wie das Resultat werden soll.

In einem ersten Schritt werden eineinhalb bis mehrere Liter einer speziellen, lokal betäubenden Lösung (Tumeszenzlösung) in das Unterhautfettgewebe infundiert. Nach einer 30-minütigen Wartezeit hat sich die eingebrachte Flüssigkeit im Fettgewebe gleichmäßig verteilt. Es bildet sich dabei eine Art Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung.

Dieses Gemisch aus Fettzellen und Tumeszenzlösung wird mit Hilfe einer Vakuumpumpe abgesaugt. Die Fettschicht wird soweit reduziert, bis ein harmonisches Ergebnis geschaffen ist. Die Haut zieht sich entsprechend der neuen Körperform zusammen und passt sich dieser an.

Im Anschluss an die Fettabsaugung werden die für den Eingriff erforderlichen kleinen Hautschnitte versorgt und der behandelte Bereich mittels Verbänden oder Kompressionsmieder für etwa vier bis sechs Wochen gestützt.

Die Patientin befindet sich während der Operation in Seitenlage, der Eingriff dauert je nach individuellem Befund ca. 1 bis 2 Stunden.

Nach der Operation

Nach der Operation wird ein Verband angelegt, der unter anderem aus einer elastischen Binde besteht. Ein elastisches Stützmieder muss für ca. 6 Wochen ununterbrochen getragen werden. Dies fördert die Stabilität und die Form des Operationsergebnisses.

Körperliche Belastung sowie direkte Sonneneinstrahlung auf die Operationsnarben ist für die nächsten 1 bis 2 Monate zu vermeiden. Eine Rötung der Narben kann mehrere Monate bestehen bleiben.

Ihr Nutzen

Die Liposuktion am Oberschenkel ist ein effektiver Eingriff, um lästige Fettdepots zu entfernen und ein schöne Oberschenkelkontur wiederherzustellen.

Vor allem die Reithosendeformitäten sind durch diese Operation erfolgreich zu bekämpfen.