Brustvergrößerung

Jede Frau wünscht sich schöne, gleichmäßige und straffe Brüste.

Leider ist nicht jede Frau von Natur aus mit diesen Merkmalen ausgestattet.

Ein Busen gilt als Symbol für Weiblichkeit.

Frauen mit einem kleinen Busen haben oftmals das Gefühl, nicht weiblich zu wirken. Mitunter wird dies als sehr belastend empfunden.

Abhilfe schafft hier eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Die Brust wird größer, voller, weiblicher und straffer, kleine Ungleichheiten der Brüste können ausgeglichen werden.

Auch verändert sich die Brust im Laufe des Lebens, nach einer Schwangerschaft, nach starkem Gewichtsverlust oder altersbedingt. Viele Frauen wünschen sich, diese Veränderungen ungeschehen machen zu können und entschließen sich zu einer Brustvergrößerung.

Vor der Operation

Vor einer Brustvergrößerung sollten Sie für die Dauer von etwa sieben Tagen weder Aspirin noch Schlafmittel oder Alkohol zu sich nehmen. Sowohl Aspirin als auch andere Schmerzmittel verzögern die Blutgerinnung und können zu unerwünschten Blutungen führen.

Raucher sollten ihren Nikotinkonsum bereits vier Wochen vor dem Eingriff stark einschränken, um die Wundheilung nicht zu gefährden.

Auswahl der Implantate

Implantate bestehen aus einer Silikonhülle, die vor Verletzungen schützt und für ein natürliches Gefühl sorgt.

Für die verschiedenen Implantate werden unterschiedliche Füllungsmaterialien verwendet: Silikongel (am meisten verwendet), Hydrogel und Kochsalzlösung. Die Auswahl des geeigneten Implantates erfolgt immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Wir verwenden Implantate der Hersteller: Allergan (ehemals McGhan), Eurosilikon und Nagor. Alle bieten dem Körper aufgrund ihrer Textur die Möglichkeit, in das Implantat "einzuwachsen" - es also weitgehend zu integrieren.

Spezielle BHs ermöglichen das Ausprobieren der Implantate, um einen besseren Eindruck vom späteren Ergebnis zu bekommen.

Ablauf der Operation

Die Brustvergrößerung wird unter Vollnarkose durchgeführt.  Anschließend können Sie nach einer Ruhephase von etwa 3-4 Stunden die Klinik wieder verlassen.

Als Zugang für das Implantat wird häufig der sogenannte Submammärschnitt gewählt, das entspricht einem etwa 4-5 cm langen Schnitt im Bereich der Brustumschlagsfalte.

Der Vorteil liegt in der guten Übersicht während der Operation, ein Nachteil ist die bei gewissen Stellungen sichtbare Narbe. Ähnlich verhält es sich beim Zugang entlang dem Warzenvorhof (bogenförmiger Schnitt am unteren Rand der Brustwarze)- hier ist die Narbe nach unauffälliger Abheilung fast nicht sichtbar.

Ob die Platzierung über oder unter dem Brustmuskel erfolgt, ist vom Körperbau der Patientin und der ursprünglichen Brustform abhängig.

In der Regel wird das Implantat unter dem Brustmuskel (vor allem bei sehr dünnen Frauen mit wenig Fett- bzw. Drüsengewebe) oder es wird unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels  platziert, wobei das Brustgewebe selbst weitgehend unberührt bleibt.

Bei allen Brustoperationen wird darauf geachtet, die empfindlichen Nerven und Gefäße der Brustwarze nicht zu beschädigen, um zu erreichen, dass die Sensibilität erhalten bleibt.

Anschließend wird die Wunde vernäht und es werden bei Bedarf sogenannte Drainagen gelegt, die den Abfluss von Blut und Gewebeflüssigkeit ermöglichen. Ein straffer Verband stützt die Brust nach der Operation.

Nach der Operation

In den ersten Tagen fallen Bewegungen des Oberkörpers und der Arme noch etwas schwer. Schwellungen und Blutergüsse sind möglich. Fäden lösen sich von selbst auf.

Die Narben verblassen im Laufe der Zeit und sind dann kaum noch sichtbar. In den ersten drei Monaten nach der Operation muss ein spezieller Stütz-BH getragen werden, und ein sogenannter Brustgurt. Diese Kombination ermöglicht eine sehr stabile Positionierung der Implantate, sodaß sie schnell einheilen können.

Der gesamte Heilungsprozess nimmt etwa drei Monate in Anspruch.

Ihr Nutzen

Eine Brustvergrößerung trägt dazu bei, dass Sie sich weiblich und attraktiv fühlen und kann helfen, psychische Belastungen zu lösen und das Selbstvertrauen zu stärken.

 

 

In der Vergangenheit gab es immer Wieder Diskussionen über Implantate und Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, als auch bezüglich Neubildungen von Gewebe. In einer Übereinkunft für allgemein gültige Informationen bezüglich Brustimplantate hat ein Expertengremium folgende Tatsachen, nach dem Stand der aktuellen Forschung, festgestellt (Auszug):

Das "European and International Committee for Qualitiy Assurance, Medical Technologies and Devices in Plastic Surgery", kurz EQUAM, hat am 26.Juni 2004 folgende Konsensuserklärung herausgegeben:

  • Es gibt kein besseres Füllmaterial für Brustimplantate als Silikongel.
  • Weitere Studien haben noch einmal bestätigt, dass es keinen Zusammenhang zwischen Silikon und Krebsentstehung oder anderen Erkrankungen gibt.
  • Es wird empfohlen, Implantate in ihrer Form und Größe so zu wählen, dass auf die individuellen Gegebenheiten bei jeder Patientin optimal eingegangen wird, also verfügbare Formen auch zu nutzen.
  • Das EQUAM unterstreicht die Wichtigkeit, Patienten ausführlich über mögliche Nebenwirkungen und Risiken, die Möglichkeit einer Reoperation, aber auch die Vorteile einer Brustaugmentation oder -rekonstruktion aufzuklären.
  • EQUAM rät, die Bewerbung von Implantatoperationen auf medizinische Aspekte des Eingriffs zu beschränken und den Eingriff nicht als risikofrei darzustellen.
  • EQUAM bestätigt, dass die Lebensdauer eines Implantates nicht genau definiert ist. Es wird eine regelmäßige Kontrolle der Implantate empfohlen, ein prophylaktischer Implantattausch ist jedoch nicht notwendig.
  • Das EQUAM rät in Bezug auf alternative und neu auf den Markt gebrachte Brustimplantate dringend zur Vorsicht.
 

Alternativ zur Brustvergrößerung mit Implantaten bieten wir Ihnen auch die Brustvergrößerung durch Eigenfett oder Hyaluronsäure an.